Whatsapp for business, a productivity killer app

Whatsapp: Darum ist es schlecht fürs Geschäft

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Spencer Coon
Feb 22, 2017

Es wird viel über Arbeitschats gesprochen und wie diese Unternehmen zu Produktivitätssteigerung verhelfen können. Für viele Geschäftsbereiche scheint es logisch, dass man auf die Vorteile einer freien und flüssigen Kommunikation mittels des beliebten Nachrichtendienstes Whatsapp zurück greift. Mit der neuen Videochat-Funktion scheint die App die beste Wahl zu sein. Allerdings treten bei Unternehmen, die Whatsapp für ihre interne Kommunikation benutzen, einige Probleme auf.

Keine Kontrolle über Nutzer oder Informationen

Zwar hat das Unternehmen vor kurzem seine Sicherheit mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verbessert, jedoch besteht weiterhin das sehr große Problem, dass das Konto des Nutzers mit seiner persönlichen Handynummer verbunden ist. Man kann die Zuständigkeitsbereiche von Angestellten nicht einteilen oder Personen den Zugriff beschränken, nachdem sie einmal hinzugefügt worden sind. Selbst Mitarbeiter, die den Chat bereits verlassen haben, können weiterhin auf die gemeinsam genutzten Informationen zugreifen. Dies hat zur Folge, dass der Rollenwechsel zu einem logistischen Albtraum wird.

Eigentlich müssen doch Aufgaben gemanaged werden

Wenn eine Gruppe mit neuen Ideen befeuert wird, bedeutet das noch lange nicht, dass am Ende auch etwas Gutes dabei raus kommt. Es muss klare, präzise Aufgaben und Deadlines geben, damit Projekte effektiv umgesetzt werden können. Auch wenn sie ein guter Ort sind, um offen über neue Ideen zu diskutieren und innovative Lösungen den Weg zu bereiten, führt der Gruppenchat allein nicht zum fertigen Produkt. Ohne Task-Management kann man mit Whatsapp keine Aufgaben planen und überwachen. Diese Organisation wird aber gebraucht, um Projekte erfolgreich durchzuführen.

Vermischung von persönlichen und geschäftlichen Konversationen

Bei Whatsapp checkt man oft dreimal, ob die Nachricht, die man senden will, wirklich in der richtigen Gruppe landet! Die meisten Nutzer verwenden Whatsapp nicht ausschließlich für das Geschäftliche. Für die Mehrheit von uns sind die persönlichen Chats und Gruppen nicht mit dem Büro verbunden. Es gibt einen Grund dafür, warum wir (früher) eine Trennung zwischen persönlichen und geschäftlichen E-Mails und Telefonnummern hatten. Da es unmöglich ist, zwischen den beiden innerhalb der Plattform zu unterscheiden, kann das Vermischen persönlicher und geschäftlicher Gruppen lästig, ablenkend und potenziell gefährlich sein. Es ist keine smarte Kommunikation, wenn interne Unternehmensinformationen dort geteilt werden, wo geschäftliche und persönliche Gespräche vermischt sind.

Untergehende Informationen

Es passiert leicht, dass wichtige Informationen in mehreren Nachrichtenkanälen verloren gehen. Besonders dann, wenn es keine Suchmöglichkeit gibt. Die Idee hinter Business-Chats ist, dass Informationen und Ideen geteilt und schnell beantwortet werden können. Aber ohne eine ordentliche Art der Informationsorganisation, schreit sich das Team eigentlich nur gegenseitig virtuell an und jeder hofft, dass die wichtigen Parts gehört und erinnert werden.

Fehlen von Transparenz

Whatsapp ist für „Casual Conversations“ gemacht – also für den informellen, lässigen Chat nebenbei. Jeder kann Gruppen erstellen und Jeder kann Jedem private Nachrichten schicken. Wenn die Unternehmensorganisation für die Führung so transparent wie möglich bleiben sollte, ist dies sicherlich nicht die ideale Situation. Falls mehrere Gruppen und Nebengruppen gebildet werden, kann dies zu mangelndem Wissen und Durchsicht führen, was es den Managern schwer macht, zu wissen, was wirklich vor sich geht.

Wie kann man nun aber diese Probleme vermeiden und trotzdem vom erhöhten Mitarbeiterengagement und Produktivität profitieren, die ein Unternehmensgruppenchat mit sich bringt? Ganz einfach: mit der Wahl einer Plattform, die Chat, Task-Management und Videoanrufe an einem Ort vereint – separat und sicher. Wir kennen da vielleicht jemanden, der helfen kann. 😉

-Das Hibox Team

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