journaling at work

So gelingt Ihnen der Durchbruch dank Journaling

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Sophia Ellis
Aug 08, 2017

Diese Woche wollte ich einen kurzen Artikel schreiben und musste feststellen, dass ich einige Stunden mit einer Schreibblockade zu kämpfen hatte. Egal was ich auch versuchte, ich konnte einfach keine passenden Gedanken finden, um diese auf ein Blatt Papier zu schreiben (oder in den Computer einzutippen). Für eine kreative Person ist diese Situation natürlich unfassbar frustrierend, vor allem dann, wenn man eine gewisse Idee hat, über was man letztendlich schreiben möchten, jedoch immer noch die „Glühbirnen-Idee“ fehlt, die einem dabei hilft, das Ganze zur richtigen Zeit zu Papier zu bringen.

Da heutzutage unser Gehirn alle 10 Sekunden durch Benachrichtigungen und Clickbait-Artikeln abgelenkt wird ist es fast schon unmöglich, die Gedanken fließen zu lassen, um die besten Ideen zu entwickeln. Es gibt eine Übung, welche die weltbesten Innovatoren nutzen, um den „Blitzideen“ realisierbar zu machen: Journaling oder auch Notizen (Gedanken) aufschreiben. Hier bedeutet das Wort Journaling nicht, dass man seine tiefsten und dunkelsten Geheimnisse auf ein Blatt Papier bringt. Es dreht sich hierbei mehr darum, alle Gedanken niederzuschreiben, um später daraus die nächste große Idee oder Lösung ableiten oder entwickeln zu können.

Hier sind nun ein paar Tipps und Ratschläge, die ich nutze, wenn ich während meiner Arbeit Gedanken festhalte:

Verwenden Sie ein digitales Notizbuch

Das frustrierende an unseren Gedanken und Ideen ist, dass wir diese nicht kontrollieren können, denn sie treten willkürlich auf. Wir können diese auch nicht kontrollieren, wenn wir uns an bestimmte Eigenschaften erinnern müssen.

Heutzutage sind wir ständig unterwegs. Dementsprechend ist es schwer, sich an all das zu erinnern, dass nicht im Laptop oder Smartphone gespeichert ist. Ein Smartphone die super dazu, Gedanken schnell aufzuschreiben. Probieren Sie doch einfach mal eine einfache Notiz-App aus wie Day One. Die übersichtliche Benutzeroberfläche und das chronologische Design hilft Ihnen dabei herauszufinden, wie sich Ihre Gedanken verändern. Es ist auch einfach vergangene Notizen nochmals zu betrachten und begutachten.

Verwenden Sie ein physisches Notizbuch

Gedanken digital festzuhalten ist nicht schlecht, trotzdem ist es immer was anderes, neue Ideen und Gedanken physisch aufzuschreiben, aufzuzeichnen oder zu kritzeln und dabei nicht an eine App gebunden zu sein. Unser Gehirn funktioniert völlig anders, wenn wir Ideen physisch skizzieren, anstelle von eintippen. Sie sind so vielleicht in der Lage, gewisse Verbindungen herzuleiten, die Sie anders nicht herstellen könnten. Nehmen Sie sich ein kleines Notizbuch zu Hand und legen es an Ihren Arbeitsplatz. So können Sie jederzeit bei der Arbeit in kurzen Abständen darauf zugreifen.

Zwingen Sie sich zu Beginn Ihrer Arbeit, 10 Minuten durchgehend zu schreiben

Das Notieren von Gedanken und Ideen ist eine Gewohnheit, die man schwer durchgängig erledigt, wie Meditation, z.B. Stellen Sie sich zu Beginn jedes Arbeitstages eine Stoppuhr, und schreiben Sie in der Zeit all Ihre Gedanken und Ideen auf, am besten durchgängig 10 Minuten lang. Dies sollten Sie tun noch bevor Sie durch E-Mails, z.B., abgelenkt werden und nicht vorankommen. Haben Sie nicht zu hohe Erwartungen an sich selber, dennoch machen Sie diese einfache Aufgabe zur Gewohnheit. Unser Unterbewusstsein arbeitet stets während dem ganzen Multitasking und Stress auf Autopilot. Sie werden überrascht sein, was Sie später verwirklichen und erstellen können.

Nehmen Sie sich jede Woche Zeit, um einen Blick in Ihr Notizbuch zu werfen

Nehmen Sie sich ein am Ende jeder Woche ein wenig Zeit, um einen Blick auf Ihr digitales und physisches Notizbuch zu werfen und denken Sie drüber nach, welche Gedanken und Ideen Sie umsetzen können. Ich habe so oft Momente, bei denen ich in meinem Kopf geniale Ideen entwerfe, die aber leider schon nach wenigen Sekunden wieder aus meinem Gedächtnis verschwunden sind, sofern ich nicht die Zeit habe, diese Gedanken versuche zu realisieren. Später frage ich mich selbst, wann und wo ich diese Gedanken während der Woche hatte. Physische Aufzeichnungen Ihrer Gedanken entwickelt vielleicht diese „Glühbirnen-Momente“ auf welche Sie aufbauen können.

Tauschen Sie Ideen mit anderen aus

Ich weiß aus Erfahrung, dass mein Gehirn manchmal nicht in der Lage ist, gewisse Verbindungen herzustellen, die viele andere aber herleiten können. Das hat was mit unterschiedlichen Art zu Denken zu tun. Demnach ist es sehr hilfreich für mich, Ideen mit anderen zu teilen und diese dann zu fragen, ob sie mir bei anderen Möglichkeiten und Lösungen behilflich sein könnten. Ihre Kollegen dienen perfekt dazu, da diese schließlich auch mit Ihnen zusammenarbeiten und oftmals mit Ihnen ein gemeinsames Ziel erreichen möchten. Also lassen Sie andere Ihren Gedanken wissen und zeigen Sie ab und zu mal, was Sie so in Ihrem Notizbuch verewigen.

Wenn Sie Zeit haben, versuchen Sie doch gleich diese Woche Ihre Gedanken aufzuschreiben und sehen Sie selbst, ob Sie dank Ihren Gedanken die ausschlaggebende Idee entwickeln können oder ob Sie Ihre Gedanken doch durcheinanderbringen. Es ist auf jeden Fall wert, es auszuprobieren!

Um Ideen zu teilen und mit Ihrem Team maximal zu kollaborieren, testen Sie noch heute Hibox umsonst.

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