Morgenroutine: Wie Sie Ihnen dabei hilft, Zeit zu sparen

Sophia Ellis
Jul 11, 2017

Für mich persönlich entscheidet sich in den ersten drei Stunden auf der Arbeit, ob der Tag alles andere als produktiv wird oder ob ich alle anstehenden Aufgaben im Durchmarsch nacheinander erledige. Ein Zwischending gibt es nicht.

Es ist also keine Überraschung, dass es unzählige Geschichten über die teils absurden Morgenroutinen, gar morgendliche Rituale von den produktivsten Menschen dieses Planten gibt (z.B. die Morgenroutine von Tim Cook, der um 4:30 Uhr morgens E-Mails beantwortet). Aus diesem Grund gibt es unzählige Studien, die sich mit der Morgenroutine befassen und versuchen herauszufinden, wie man einen Tag am besten beginnt.

Besonders in Branchen / Unternehmen, in denen auch wir arbeiten, funktioniert die Büroarbeit heutzutage mehr oder weniger autonom. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, auf eigene Faust Faktoren zu ermitteln, die für eine produktivere Morgenroutine auf der Arbeit sorgen.

Was Sie tun, bevor Sie zur Arbeit kommen, wird von mir allerdings nicht betrachtet. Sie finden hier also keine Vorschläge, wie Sie am besten morgens um 4 Uhr meditieren.

Überprüfen Sie einmal Ihre E-Mails und schalten Sie dann die Benachrichtigungen aus:

Mitarbeiter verbringen durchschnittlich fast 6,3 Stunden täglich mit E-Mail-Arbeit. E-Mails gehören zu den Aufgaben, die auf der Arbeit notwendig sind, aber auch viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Leider bringt diese Arbeit auch wenig handfeste Resultate mit sich. Durch die ständige Benachrichtigung über neue E-Mails wird der „Workflow“ regelrecht beeinträchtigt. Wir brauchen im Durchschnitt bis zu 20 Minuten, um uns wieder auf die eigentlichen Aufgaben konzentrieren zu können. Nutzen Sie ungefähr 5 Minuten Ihrer Morgenroutine auf der Arbeit, um sich um Ihre E-Mails zu kümmern. Schalten Sie danach die Benachrichtigungen aus. Dadurch können sich Ihre Gedanken voll und ganz auf Ihre Arbeit konzentrieren, ohne dauernd von störenden Geräuschen und den Druck, E-Mails zu beantworten, beeinträchtigt zu werden.

Entscheiden Sie sich für 3-4 wichtige Aufgaben:

 Eine regelrechte Produktivitäts-Sünde ist eine chaotische, unübersichtliche Aufgabenliste. Ich erwische mich oft dabei, kleinere, unbedeutendere Aufgaben meiner Aufgabenliste hinzuzufügen, nur damit ich diese so schnell wie möglich abhaken kann. Ich widme diesen Aufgaben also viel zu viel Zeit, ohne wirklich produktiver zu werden. An dieser Stellen versuchen Sie einfach mal 3-4 wichtige Aufgaben aufzuschreiben, die das Arbeitspensum eines Tages ausfüllen. Versuchen Sie weiterhin einen Zeitplan für diese Aufgaben zu erstellen und verzichten Sie einen regelrechten Durchmarsch durch Ihre überfüllte, chaotische Aufgabenliste.

Teilen Sie Ihren Arbeitstag in Zeitblöcke auf:

Wenn Sie Ihre 3-4 wichtigen Aufgaben aufgeschrieben haben, dann teilen Sie Ihren Arbeitstag in Blöcke auf und weisen Sie diese den Aufgaben hinzu.Nutzen Sie eine dieser langen Zeitperioden ohne Unterbrechungen dazu, um sich voll und ganz auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Dadurch holen Sie das Beste aus sich raus, denn durch diese intensive Arbeitsweise entsteht Qualität. Nur durch den Verzicht auf Multitasking und Ablenkungen können Sie Qualität und Produktivität gleichzeitig erreichen. Deswegen gilt: für jede wichtige Aufgabe muss Ihr Tag so eingeteilt werden, damit Sie sich voll und ganz darauf konzentrieren können.

Nutzen Sie persönliche Meetings oder halten Sie eine Videokonferenz:

Es geschieht recht schnell, dass Sie durch die entfernte Kommunikation demotiviert werden, den roten Faden verlieren oder Ziele falsch interpretieren. Gleich morgens lege ich meine Videokonferenzen fest, um so notwendige Details zu bekommen und damit ich mich persönlicher mit der Arbeit verbunden fühle. Immer wenn ich mit jemandem persönlich rede, fühle ich mich weitaus mehr motiviert, unser gemeinsames Ziel zu erreichen und schiebe so die Arbeit weniger auf.

Legen Sie im Voraus Pausen fest:

Burnout ist ein weiterer Produktivitäts-Killer. Wenn ich meinen Tag plane und kontinuierlich versuche weiterzuarbeiten, dauert es in der Regel nicht lange, bis ich abgelenkt bin und Konzentration verliere. Legen Sie deshalb im Voraus Pausen fest, die Sie während intensiven „Arbeitsblöcken“ halten möchten, um dies zu vermeiden. Dadurch bekommen Sie den Kopf frei und erlangen notwendige Energie wieder, um motiviert zu bleiben. Während meines Pausen nehme ich mir gern Zeit, unbedeutendere Aufgaben, die z.B. kaum Konzentration benötigen, zu erledigen. Hier können Sie nun z.B. auch Ihre E-Mails überprüfen. Auch bin ich viel konzentrierter während der Arbeit, wenn ich weiß, dass nach einem Arbeitsblock eine Pause folgt.

Ich benötige etwa 30-45 Minuten um diese Schritte abzuarbeiten, doch spare ich dadurch Stunden während der Woche. Probieren Sie es aus und schauen Sie selbst, ob diese Schritte Ihren helfen.

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