Führungsstile der erfolgreichsten Manager

Mariano Rodríguez Colombelli
Apr 24, 2017

Das Führen von Menschen ist emotional, unwissenschaftlich und sehr subjektiv. Um ein erfolgreicher Manager zu werden, bedarf es oft mehrere Versuche. Aber es entsteht so viel Druck um das Ganze aus dem Stegreif zu beherrschen. Wir neigen dazu, die besten Führungspersonen zu kopieren, in der Hoffnung, dadurch von ihrem Erfolg zu lernen. Natürlich ist es nicht falsch von den Besten zu lernen. Dennoch sind alle Teams und Manager verschieden. Ohne die Grundlagen von Führungsstilen zu kenne, sowie wann und wie man diese anwendet, ist es schwer sowas in die Tat umzusetzen. Durch das Ausbauen Ihrer eigenen Kombination von Stilen für Ihre Arbeit, werden Sie schnell zu einem erfolgreichen Leader und Manager.

Wichtig zu beachten:

  • Das Kopieren anderer wird Sie nicht zu einer großartigen, authentischen Führungskraft machen.
  • Ihre Schwächen können die Stärken Ihres Teams werden.
  • Verkörpern Sie verschiedene Führungsstile für jede Situation.

Hier sind drei der üblichsten Führungsstile und wie man sie verwendet, um das Beste herauszuholen:  

1. Autoritärer Führungsstil:

Eine autoritäre Führungsperson ist meist allein verantwortlich für Entscheidungen, welche dann von dem Team einfach nur in die Tat umgesetzt werden sollen. Es besteht also wenig Zusammenarbeit zwischen Team und Leader, sowie wenig Beratungstätigkeiten bei Problemen. Dieser Stil findet man meist in mehr bürokratischen und strukturierten Organisationen – wo dieser Stil meist wirkungsvoll ist. Der Gründer von Wal-Mart, Sam Walton, und Larry Ellison von Oracle befanden diesen Führungsstil als passend, um Prozesse und Abläufe zu straffen. Doch gibt es auch große Nachteile durch den monotonen Nutzen dieses Stiles. Ohne eine enge Zusammenarbeit mit Teammitgliedern wird es dem Team immer unmöglich bleiben, Ihre Stärken in Probleme lösen und Innovation zu verbessern. Im Gegenzug muss allerdings festgehalten werden, dass ein autoritärer Führungsstil in bestimmten Situationen sinnvoll ist. Zum Beispiel in Krisenzeiten, in denen das Team Angst entwickelt, hilft eine autoritäre Führungsperson dabei, die Kontrolle zu behalten und die Richtung anzugeben. Dennoch gilt: Vermeiden Sie diesen Führungsstil, solange Sie keine Krisen erleben müssen.

2. Laissez-faire-Führungsstil:

Das genaue Gegenteil des autoritären Führungsstils (oft auch als hierarchien Führungsstil bezeichnet), heißt Laissez-faire und gibt Ihrem Team die komplette Kontrolle. Diesen Stil findet man oft innerhalb schnellen und dichteren Umgebungen wie in Start-Ups wieder. Studien haben gezeigt, dass langfristige Eigenständigkeit von Mitarbeitern einen positiven Effekt auf Ihre Produktivität und Zufriedenheit hat. Doch auch bei diesem Stil müssen Sie vorsichtig sein. Hat Ihr Team das Gefühl, keinen roten Faden zu verfolgen, keine eindeutige Richtung anzunehmen oder kein Feedback einer anständigen Führungsperson zu erhalten, dann wird dieser Stil wahrscheinlich zu sehr genutzt. Dieser Stil eignet sich am besten während kreativen Phasen die nötig sind, um bestimmte Probleme zu lösen oder neue Ideen zu generieren.  Paul Allen von Microsoft war berühmt dafür, diesen Führungsstil zu verwenden, um neue Ideen zu konzipieren. Auch sollte dieser Stil für untergeordnete Arbeiten verwendet werden. Dadurch entsteht bei den Arbeitern das Gefühl, die Kontrolle über Ihre Arbeit zu behalten und entwickeln so eine höhere Produktivität.

3. Transformationaler Führungsstil: 

Dieser Stil liegt irgendwo dazwischen und wird üblicherweise von den meisten Spitzen-CEOs und Visionären angewandt. Doch sollte beachtet werden, dass dieser Still, wie alle anderen auch, nicht nur aus Vorteilen besteht, sondern auch Nachteile mit sich bringt.

Eine transformationale Führungsperson ist jemand, der eine Vision hat, diese verbreitet und dann Teammitgliedern mit Aufgaben beauftragt, die auf diese Vision hinausarbeiten. Wie das umgesetzt wird, ist ganz dem Team überlassen. Eine transformationale Führungsperson ist eher ein Visionär als ein Autokrat, aber gibt, anders als beim Laissez-faire-Führungsstil, mehr die Richtung vor. Hört sich perfekt an, richtig? Leider gibt es turbulente Zeiten in der Unternehmenswelt, in denen Ihr Team einen anderen Führungsstil benötigt, sei es mit mehr oder weniger Führung, um die bestmöglichste Produktivität für diese bestimmte Aufgabe zu garantieren. Ein transformationaler Führungsstil eignet sich am besten für Unternehmen, die sich fortwährend verändern möchten, um eine Vision zu erreichen. Das ist auch der Grund, warum dieser Stil so populär ist. Die wohl populärste Führungsperson dieser Art ist wohl Steve Jobs. Es ist der beste Stil, um eine Basis für Sie und Ihr Team zu errichten, um herauszufinden, wie Sie und Ihr Team zusammen die Arbeit angehen.

Doch wir alle haben nicht die gleichen Herausforderungen, die gleiche Unternehmenskultur und die gleichen Leute. Um eine erfolgreiche Führungsperson zu werden, muss man neue Führungsstile erlernen und in bestimmten Situationen auch anwenden können. Dies sind nur ein paar grundsätzliche Führungsstile. Der Schlüssel zum Erfolg ist ein objektives Ichbewusstsein und das bewusste Anwenden Ihres Führungsstiles, damit Sie und Ihr Team Fortschritte machen.

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