Improve workspace for better concentration

4 Tipps, um die Konzentration am Arbeitsplatz zu verbessern

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Spencer Coon
May 23, 2017

Zuhause habe ich ein Büro, in dem ich es anfangs nie schaffte, Arbeit zu erledigen. Es war ein Raum in meiner Wohnung, der ausschließlich fürs Arbeiten reserviert war. Daher war es mir ein Rätsel, warum es mir so schwer fiel, dort Dinge zu erledigen. Hier fühlte ich mich nie konzentriert. Wir werden sehr stark von unserem Unbewussten und unserer Umgebung beeinflusst und merken dies noch nicht einmal. Schon die kleinsten Änderungen in unserer Umgebung kann Einfluss auf die Hirnfunktionen haben und zu Produktivitätsverlust führen. Glücklicherweise können wir mit Hilfe einiger kleiner Veränderungen an unserem Arbeitsplatz ein Stück Kontrolle zurück gewinnen.

Hier habe ich Ihnen einige Tipps aufgelistet, die mir sehr bei der Konzentrationssteigerung geholfen haben – und das egal, wo ich arbeite.

Für eine kurze Zusammenfassung sehen Sie sich dieses Video an!

1. Seien Sie ein „Schreibtisch-Minimalist“:

In der Regel sind die meisten Arbeitsplätze ein einziges Durcheinander. Besonders dann, wenn Sie im kreativen Umfeld arbeiten. Sie müssen bedenken, dass schon ein paar lose Papiere und gestapelte Ordner sehr viel mehr Ablenkung erzeugen können, als Sie vielleicht denken. Jedes Objekt in Ihrer Umgebung wird von Ihrem Gehirn als Information aufgenommen und muss verarbeitet und gefiltert werden, um sich auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren zu können. Sie beanspruchen die Denkleistung – ob Sie es wollen oder nicht. Durch das Entfernen einiger unscheinbarer Gegenstände, können Sie etwas kognitiven Raum schaffen und sich besser auf das wesentliche konzentrieren. Autor und Produktivitätsexperte David Kadavy geht noch ein Stück weiter und empfiehlt, dass man vor einer weißen Wand arbeiten sollte, um jegliche visuelle Ablenkung zu eliminieren.  

2. Wählen Sie die richtige Musik aus:

Für viele Menschen ist Musik der Schlüssel zur Steigerung der Produktivität und langfristigem Arbeiten am gleichen Platz. Dies mag zwar richtig sein, jedoch spielt auch die Wahl der jeweiligen Musikart eine wesentliche Rolle auf die Konzentrationsfähigkeit. Studien zeigen auf, dass Lieder mit Texten uns tatsächlich von der Arbeit abhalten können. Unser Hirn  ist darauf fokussiert, die Texte zu interpretieren, anstatt dass sich 100% auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Musik auf der Arbeit sollte wie ein (angenehmer) Hintergrund mit sanften Tönen sein, um selbst gut im Rhythmus zu bleiben und die Außenwelt zu vergessen. Versuchen Sie einen Musikstil zu verwenden, der keine Konzentration auf Texten benötigt oder übertriebene Emotionen hervorruft. Natürlichen Geräuschen sagt man nach, dass diese die Entspannung und Konzentration fördern.

3. Behalten Sie die Benachrichtigungen unter Kontrolle:

Benachrichtigungen sind gut dafür, wenn Sie auf dem Sprung sind und schnell erfahren möchten, was zurzeit im Büro oder zwischen Kunden vor sich geht. Ansonsten stellen sich diese als enormer Produktivitäts-Killer dar, die Sie so gut es geht minimieren sollten. Sogar eine einfache Benachrichtigung, wie zum Beispiel eine SMS, kann dafür sorgen, dass sie bis zu dreimal häufiger einen Fehler in Ihre Tätigkeit einbauen. Es stiehlt Ihnen nicht nur Ihre wertvolle Zeit, sondert verringert dazu noch innerhalb weniger Sekunden die Qualität Ihrer Arbeit. Schalten Sie also alle Benachrichtigungen aus und setzen Sie sich lediglich zweimal täglich eine Erinnerung, um Ihre E-Mails oder Nachrichten zu checken. Mehr benötigen Sie nicht.

4. Gliedern Sie Ihre Arbeitsflächen ein:

Wir arbeiten besser an verschiedenen Tätigkeiten an verschiedenen Orten. Manchmal hindert es uns, verschiedene Aufgaben an ein und demselben Platz zu verrichten. Eine Folge daraus ist, u.a. den Verlust der Konzentration. Falls möglich, bestimmen Sie die verschiedenen Arten Ihrer Arbeit, die Sie im Laufe des Tages erledigen. Für viele variiert dies zwischen kreative Arbeit und Brainstorming und kleinerer, unbedeutendere Aufgaben, wie zum Beispiel das Ablegen von Tabellen oder das Antworten auf E-Mails. Gliedern Sie auf, wo Sie diese Aufgaben erledigen, indem Sie einfach die Orte wechseln. Eventuell möchten Sie kreativere Arbeiten an einem stimulierenden Platz, wie zum Beispiel einem Café erledigen und unwichtigere Aufgaben an Ihrem Schreibtisch. Das Gliedern von Arbeitsfeldern wir Ihnen dabei helfen, den richtigen, mentalen Platz für jegliche Art von Aufgabe zu finden. So fühlen Sie sich viel organisierter.

Diese Tipps sorgten dafür, dass aus meinem öden Arbeitszimmer, ein Himmelsreich für Produktivität wurde. Es ist schon erstaunlich, wie ein paar simple Veränderungen um einen herum die Hirnfunktionen beeinflussen können. Versuchen auch Sie diese Tipps.

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